Attic Window Wandquilt

Lange war ich auf der Suche nach einem passenden und zugleich schönen Panel für mein Attic Window. Mehr als ein Jahr lang musste ich warten, bis ich auf diesen schönen Adler gestoßen bin. Nun fliegt er „vor dem Fenster“ herum.

Die fertige Größe des Wandquilts beträgt 1,20 m Breite und 0,98 m Höhe.
Gequiltet habe ich im Nahtschatten der Fenster, sowie auf den braunen Sprossen vertikal und auf den weißen Fensterbänkchen horizontal. Damit der Stoff innerhalb der Fenster nicht lose ausbeult habe ich hier noch um einige Motive – Adler, Federn, Bäume, Steine, Hütte, usw. – in Freihandtechnik die Umrisse gequiltet.
Zur Aufhängung ist auf der Rückseite ein Tunnel angebracht.

Attic Window – Adler

Schal oder Tuch?

Ist es ein Schal? Oder ist es ein Dreiecktuch?


Auf jeden Fall habe ich es aus Baumwollgarn mit Nadelstärke 3,5 gestrickt.
Bei meinem Besuch auf der Nadelwelt 2018 ist mir ein Woll-Set mit 50 Miniknäueln Baumwollgarn á 20 Gramm begegnet, das ich unbedingt mitnehmen musste. Jedes Knäuel hat eine andere Farbe,  und ich hatte sofort einen Schal bzw. ein Tuch vor Augen.

Im Oktober habe ich mit dem Stricken begonnen. Der Anschlag betrug 5 Maschen. Durch stetiges Zunehmen auf der einen Seite und Abnehmen auf der anderen Seite kommt die leicht dreieckige Form zustande. Als kleine Besonderheit strickte ich alle paar Farbstreifen eine Reihe Lochmuster ein. Den Farbwechsel gestaltete ich völlig willkürlich. Einziges Kriterium war, dass die Farben beim Wechsel harmonieren müssen.

Wieviele Maschen am Ende auf der Nadel waren, habe ich nicht gezählt. Aber es waren enorm viele!
An der langen Seite hat das Tuch eine Spannweite von 1,80 Meter.
Insgesamt habe ich 250 Gramm Garn verstrickt.

Quilt aus einer Jelly Roll

QUILT AUS EINER JELLY ROLL

Der Quilt ist fertig.
Genäht aus einer Jelly Roll, schwarzem Hintergrundstoff und pink-gepunktetem Rückseitenstoff. Alle Stoffe sind aus reiner Baumwolle. Die kleinen Dreiecke in den Seitenstreifen sind aus den „Abfällen“ der Blüten entstanden.
Für die Randeinfassung habe ich alle Reste der Stoffstreifen zusammengenäht und für das Binding verwendet.
Das Quilten der Libellen und verschlungenen Linien war eine sehr mühsame Herausforderung, da ich leider das falsche Garn  ausgewählt hatte. Der ursprüngliche Gedanke, dass ein etwas dickeres Quiltgarn ein besonders schönes Quiltmuster ergibt, erwies sich leider als völliger Irrtum. Mir gefällt die Quiltoptik nicht so gut wie bei feinerem Garn, und beim Freihandquilten mit der Nähmaschine waren Verknotungen und teils auch gerissenes Garn – trotz Markengarn! – an der Tagesordnung.
Nach etwa zwei Dritteln des Quiltens war ich so genervt, dass ich das ganze Teil schon in die Tonne hauen wollte.
Das wäre natürlich trotz aller Widrigkeiten viel zu schade, und so habe ich schließlich den Quilt fertiggestellt.
Im Gesamtbild gefällt er mir jetzt doch ganz gut.
Aber eins weiß ich: Nie mehr dickes Garn zum Quilten!

Happy Quilting!

 

 


 

Die endgültige Zusammenstellung ist festgelegt und die Blöcke wurden mit schwarzen Seitendreiecken zum Top zusammengenäht.

TOP

TOP


 

Alle Einzelblöcke wurden in verschiedenen Kombinationen zur Ansicht ausgelegt.


 

23 dieser Einzelblöcke sind in verschiedenen Farben genäht.


 

Alle Streifen nebeneinander.

STREIFEN

STREIFEN


Aus dieser Jelly Roll entsteht eine etwa 150 x 200 cm große Decke.

JELLY ROLL

JELLY ROLL

Ofenhandschuhe

OFENHANDSCHUHE

Für diese Ofenhandschuhe habe ich als Außenstoffe sowie als Futterstoff im Innern der Handschuhe Baumwollstoffe verwendet.
Damit die Handschuhe auch ofentauglich werden, habe ich zum Schutz vor Verbrennungen beidseitig Insul bright als temperaturisolierende Einlage eingenäht.
Die Handschuhe haben eine Größe von ca. 30 x 17 cm und passen Frauen und Männern gleichermaßen.
Den oberen Rand bildet ein Satinschrägband. Der Aufhänger wurde aus Webband in die Seitennaht eingefügt.

INNENFUTTER

Nikolaus

Gestickter Nikolaus

Gestickt habe ich das Bild auf feinem Leinenstoff mit 2-fädigem Sticktwist nach Zählmuster. Die glitzernde Schleife an der Laterne wurde mit einfädigem rotem Metallicgarn gestickt.
Das Bild hat eine Größe von 17 x 12 cm.
Der Rahmen hat eine Größe von 23 x 18 cm.

HO HO HO!

Stricknadelmappe

 

Stricknadelmappe mit 19 Fächern für Nadelspiele

Da meine vielen Nadelspiele und Häkelnadeln immer in einem Karton oder Plastikbeutel lagen, und das Zusammensuchen ziemlich lästig war, habe ich mir eine Stricknadelrolle genäht. Jetzt ist das Entnehmen des passenden Nadelspiels so einfach und angenehm!

STRICKNADELMAPPE

Die fertige Mappe hat aufgeklappt eine Größe von 50 x 27 cm. Die Fächer sind zwischen zwei und drei Zentimetern breit, so dass die unterschiedlichen Nadelstärken gut hereinpassen, ohne dass das Fach zu eng oder zu locker ist.
Genäht habe ich mit zwei unterschiedlichen Baumwollstoffen. Aufgerollt lässt sich die Mappe bequem mit einem rosa Gummi und einem Knopf verschließen und hat eine Größe von 22 x 4,5 Zentimetern, wobei noch einige Fächer leer sind, so dass man komplett gefüllt wohl auf 5 cm Durchmesser kommt.
Durch die oben umgeklappte Lasche kann keine Nadel herausfallen.

Ich wollte gerne den Stoff mit den Vöglein als Außenstoff verwenden. Da das Vogelmuster in eine Richtung zeigt, hätte ich sowohl die obere Lasche, als auch das umgeklappte Nadelfach abschneiden und umgedreht wieder ansetzen können. Damit würden die Vögel auch im Innern der Rolle in die richtige Richtung zeigen. Die dadurch entstehenden Nähte und Nahtzugaben am oberen und unteren Rand wären mir aber zu dick geworden, und würden das leichte Aufrollen erschweren und den Durchmesser der Rolle erhöhen. Deshalb habe ich mich entschieden, den Stoff im Ganzen zu lassen, auch wenn die Vögel im Innenbereich dadurch auf dem Kopf stehen.

UMGEKLAPPTE LASCHE